Marianne Künzle und Ralph Manz kultivieren in den Blattjini seit 13 Jahren vor allem Reben, seit zehn Jahren Feigen- und andere Kulturen. Erste Erkenntnisse zum Feigenanbau liegen vor. Zusammen mit Daniel Mettler haben sie weitere Flächen übernommen, denn immer mehr Parzellen werden nicht mehr bewirtschaftet (Arbeitsaufwand, Hanglage, neue Auflagen für den Hobbyweinbau). Auf diesen Flächen haben sie Rebstöcke mit Granatäpfeln, Feigen-, Oliven-, Kaki– und Mandelbäumen, winterharten Zitrusfrüchten sowie Pistazien ersetzt. Diese mediterranen Kulturen sind widerstandsfähig. Sie gedeihen auf kargen Kalkböden bestens, lieben heiss-trockenes, kontinentales Klima mit kalten Winterphasen – das Wallis mit seinem (noch) trockener und heisser werdenden Klimas ist prädestiniert als Anbauregion. Inzwischen wachsen auf den Terrassen 49 verschiedene Sorten. Die Zwischenbilanz ist erfolgversprechend. Sortenvielfalt ist eine der wichtigen Grundlagen für den Projekterfolg, denn Erfahrungen zum Anbau dieser Sorten fehlen schweizweit weitgehend.

Feigen

Oliven

Pistazien

Mandeln

Granatäpfel

Kaki

Zitrusfrüchte